Alfred Hollweg (geb. 1955): Beruflicher Werdegang in Kurzform

1979:  Dipl. Ing. (FH) an der FH. Coburg

1979:  Mitarbeit im Architekturbüro Wendler, Seebe & Meyer

1981:  Temporär Geschäftsführer im elterlichen Baugeschäft

1982:  Freier Mitarbeiter im Architektur – und SV.- Büro Kolb

1983:  Partnerschaft, Architektur – und SV.- Büro Kolb & Hollweg

1992:  Architektur – und SV.- Büro Hollweg in Bayreuth

1997:  Öffentliche Bestellung zum Sachverständigen für „Schäden an Gebäuden“ IHK Bayreuth

2005:  Fast ausschließliche Tätigkeit als Sachverständiger

2008:  Mitglied im Sachverständigenausschuss der IHK Bayreuth

Aufgewachsen in einem Baugeschäft konnten frühzeitig praktische Kenntnisse erworben werden (Maurer-, Verputz- und- Zimmereiarbeiten, fahren von Bagger – und Planierraupe). Diese scheinbar banalen Dinge stellen einen wesentlichen Grundstock dar, wenn man als Architekt oder Sachverständiger arbeitet. Neben den praktischen Kenntnissen sind hier vor allem auch die sozialen Kontakte zu jenen Arbeitern wesentlich, die das Bauen erst ermöglichen. Leider vergessen manche Architekten und Sachverständige, dass Sie im hohen Maße über Menschen mit richten.
Mit achtzehn Jahren wurden in der schulischen Ferienzeit eine Poliertätigkeit im elterlichen Baugeschäft ausgeübt. Mit dem Studium und entsprechenden Praktikas wurde die Liebe zur Architektur entdeckt – und hier vor allem zum Entwurf. Daraus resultierte eine ca. fünfzehn Jahre andauernde Tätigkeit als Entwurfsarchitekt bei öffentlichen Architekturwettbewerben.
In dieser und der folgenden Zeit wurden zudem zahlreiche Objekte in der Tätigkeit als Architekt realisiert. Auf den Homepageseiten ist hier nur ein Ausschnitt exemplarisch dokumentiert.
Über die Partnerschaft zu Herrn Sachverständigen E. A. Kolb wurden ab dem Jahre 1986 Gutachten über Gebäudeschäden absolviert. Hier konnte von der langjährigen Erfahrung des Partners – Herrn Kolb – profitiert werden. Die öffentliche Bestellung zum Sachverständigen wurde trotz den Drängens des Kollegen stetig aufgeschoben, da dieser Schritt in der Regel die Folge hat, dass man aus Zeitgründen dann nicht mehr als Architekt arbeiten kann.
Nachdem die Teilnehmerzahlen bei Architekturwettbewerben stetig zunahm, und bei Gemeinden und Städten nicht mehr die Qualifikation bei der Vergabe von Aufträgen die entscheidende Rolle spielte, wurde dann doch das zweite Standbein – das Sachverständigenwesen – als „Hauptberuf“ mit der öffentlichen Bestellung und Vereidigung zum Sachverständigen für Schäden an Gebäuden, gewählt.

Die berufliche Tätigkeit verlangt einen Ausgleich. Kraft wird vor allem durch die Familie geschöpft. Meine Ehefrau entlastet mich zudem  in zahlreichen Belangen. Unsere Kinder  sind das wichtigste in unserem Leben. Ein Enkelkind ist ein stetiger Quell der Freude. Sonstige Müßiggänge: die Bälle der sportlichen Aktivität werden im Laufe der Zeit immer kleiner (Fußball, Tennis, Golf, Murmeln kündigen sich schon an..), lesen und vor allem die Musik.

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